Film Commission Newsletter  
Filmland Hessen Hessen Invest Film  Hessischer Film- & Kinopreis Hessische Filmförderung
 
 
 
Film Commission Hessen
Am Steinernen Stock 1
D - 60320 Frankfurt/Main
Fon: + 49 - (0) 69 138 866 50
Fax: + 49 - (0) 69 155 45 14

Filmland Hessen Fördernews Nr.2 vom 30.07.10:

Newsletter von Film Commission Hessen, HessenInvestFilm und Hessischer Filmförderung
30. Juli 2010


Aktuell für Sie zusammengestellt: Der Newsletter aus dem Filmland Hessen.



Inhaltsverzeichnis:



"IM ALTER VON ELLEN" IM INTERNATIONALEN WETTBEWERB VON LOCARNO
HESSEN INVEST FILM STELLT DIE NEUAUFLAGE DES FÖRDERPROGRAMMS IM FILMHAUS FRANKFURT VOR
Im DrehbuchCamp sind noch Plätze frei (Anmeldung bis zum 6. August)
"Der präzise Peter" und "Die Wahrheits Quizshow" auf dem Hiroshima International Animation Festival
Dreimal Dreharbeiten für Primetime Fernsehfilme: "Nina sieht es", "Alles was Recht ist", "Rindvieh à la Carte"
Hochrangige israelische Delegation am Set von "Playoff"
Drehbeginn für "The Loneliest Planet" in Georgien




Ellen-JeanneBalibar-runwayk.jpg"IM ALTER VON ELLEN" IM INTERNATIONALEN WETTBEWERB VON LOCARNO


"Im Alter von Ellen", der neue Film von Pia Marais, feiert seine Weltpremiere auf dem 63. Internationalen Filmfestival Locarno (4.-14. August) und läuft dort im internationalen Wettbewerb um die begehrten Leoparden.

In der deutsch-französischen Koproduktion spielt Jeanne Balibar die 43-jährige Stewardess Ellen, deren Leben sich nach der Trennung von ihrem Freund radikal verändert. Ihre Reise zu sich selbst führt sie schließlich bis nach Afrika. Regie führte Pia Marais, die 2007 für ihren Spielfilm "Die Unerzogenen" den Preis der deutschen Filmkritik für das beste Debüt des Jahres erhielt.

Die Hessische Filmförderung, eine Filmförderung des Landes Hessen und des Hessischen Rundfunks, förderte das Projekt mit 100.000 Euro. Die Film Commission Hessen beriet die Produktionsfirma Pandora Filmproduktion und vermittelte ein Komparsencasting, das im Filmhaus Frankfurt statt fand. Gedreht wurde u.a. auch in Frankfurt: am Flughafen, in Niederrad und im Bahnhofsviertel.

(Bild: Jeanne Balibar)




HESSEN INVEST FILM STELLT DIE NEUAUFLAGE DES FÖRDERPROGRAMMS IM FILMHAUS FRANKFURT VOR


Im Rahmen des Jour Fixe des Filmhauses Franfurt (Ostbahnhofstraße 15, 60314 Frankfurt) stellt HessenInvestFilm am Dienstag, dem 3. August 2010, 19.30 Uhr, die Neuauflage des Filmförderprogramms für künstlerisch und wirtschaftlich Erfolg versprechende Produktionen und Koproduktionen vor.

Praxisorientiert werden die Ausrichtung des Programms, die Förderkriterien und die konkreten Antragsunterlagen vorgestellt. Anhand geförderter Spielfilm- und Dokumentarfilmprojekte wird beispielhaft dargestellt, wie Projekte aus Hessen heraus mit Hilfe von HessenlnvestFilm finanziert werden können und welche Förderbedingungen dabei von Produzentenseite zu erfüllen sind. Am runden Tisch zu HessenlnvestFilm werden vertreten sein:

Polia Bauer (Förderreferentin HessenlnvestFilm, WIBank), Jan Bonath (Produzent, scopas medien), Karl-Eberhard Schäfer (Produzent, U 5 Filmproduktion), Dr. Ursula Vossen (Förderreferentin HessenlnvestFilm, WIBank), Daniel Zuta (Produzent, Daniel Zuta Filmproduktion / Harbour Entertainment). Es moderiert Ralph Förg vom Filmhaus Frankfurt.





DBC_Logo_klein.jpgIm DrehbuchCamp sind noch Plätze frei (Anmeldung bis zum 6. August)


Das nächste DrehbuchCamp findet vom 6.-11. September in Wiesbaden statt und es gibt noch freie Plätze für den Kurs "PITCHING - Professionelle Projektpräsentation". Bis nächsten Freitag, den 6. August, können sich Interessierte noch anmelden.

Der Kurs wird von Sibylle Kurz geleitet. Sie gehört europaweit zu den bekanntesten Trainern für "Pitching" und ist seit 1995 im Leitungsteam des europäischen Trainingsprogramms EAVE im Bereich Pitching & Marketing.
Man lernt bei ihr, aktuelle Projekte erfolgreich zu präsentieren. Das bedeutet, die sachliche und emotionale Kernaussage eines Stoffes auf den Punkt zu bringen - und dies innerhalb von wenigen Minuten überzeugend darzulegen.

In Übungen mit Kamera-Feedback werden die individuellen Ressourcen und Kompetenzen der Teilnehmer herausgearbeitet und erfolgreich verbessert. Trainiert werden wort- und körpersprachliche Fertigkeiten sowie effektive Kommunikationstechniken. Dabei wird Wert darauf gelegt, klare Zieldefinitionen für die Vermarktung der Projekte zu erarbeiten.

Mehr Informationen zum Kurs und den Anmeldeformalitäten sowie zum Drehbuchcamp allgemein finden Sie hier.




Der_praezise_Peter.jpg"Der präzise Peter" und "Die Wahrheits Quizshow" auf dem Hiroshima International Animation Festival


Die Animationsfilme "Der präzise Peter" von Martin Schmidt und "Die Wahrheits Quizshow" von Wu Kung laufen auf dem Hiroshima International Animation Festival (7.-11. August) in Japan in der Sektion "Stars of Students".

"Die Wahrheits Quizshow" erzählt von einer chinesischen Elitesportlerin, die in ihrem Körper eine giftige Substanz entdeckt. Wer steckt dahinter? Die beliebteste Show des staatlichen Fernsehsenders CTV2 macht sich in der "Wahrheits-Quizshow" auf die Suche nach "der" Wahrheit.

Martin Schmidt karikiert in seinem Film "Der präzise Peter" die penible Regelungswut eines Familienvaters: Der jüngste Sohn soll endlich in die Feinheiten des Familienrituals beim Grillen eingeführt werden. Tischmanieren stehen dabei an oberster Stelle. Doch der kleine Sohnemann ist ein wenig zu übermütig für die Etikette. Der Animationsfilm hat von der Filmbewertungsstelle Wiesbaden das Prädikat "Wertvoll" erhalten. Die Jurybegründung können Sie hier lesen.

Beide Filme wurden von der Hessischen Filmförderung gefördert.

(Bild: Filmstill "Der präzise Peter")




alles_was_recht_ist.jpgDreimal Dreharbeiten für Primetime Fernsehfilme: "Nina sieht es", "Alles was Recht ist", "Rindvieh à la Carte"


Dreh in Fulda zu "Alles was Recht ist": Die vierte Folge der ARD Justizserie wurde bis zum 19. Juli in der Domstadt gedreht.

Wieder steht Hauptdarstellerin Michaela May(s. Bild) in der osthessischen Metropole vor der Kamera. Aber sie ist jetzt nicht mehr, wie in den ersten drei Folgen, Richterin, die wegen ihrer Aufmüpfigkeit aus Frankfurt an das Amtsgericht ihrer Heimatstadt Fulda strafversetzt wurde. Diesmal hat sie der Liebe wegen ihre Richterbesoldung aufgegeben, um Anwältin zu werden. Das Stadtschloss dient wieder als Gerichtsgebäude. Weitere Szenen spielen auf dem Domplatz und dem Bonifatiusplatz. Unter dem Arbeitstitel "Alles was Recht ist - Sein oder Nichtsein" greift der Film eine brisante Thematik um irdische Verfehlungen im kirchlichen Milieu auf.
Die Kölner Filmpool GmbH produziert die vierte Folge im Auftrag der ARD Degeto. Einige Innenaufnahmen wurden Ende Juni in einem Kölner Studio abgedreht. In Fulda werden überwiegend Außenaufnahmen gemacht. Inszeniert wird der Film von Christoph Schrewe. Neben Michaela May stehen Götz Schubert, Anna Schudt und Harald Schrott vor der Kamera.

Direkt in Frankfurt dreht der hr den Spielfilm "Nina sieht es": Vom 27. Juli bis zum 31. August dreht der Hessische Rundfunk eine Komödie von Rolf Silber.

Als Kind hat Nina den Unfall ihrer Eltern vorausgesehen und konnte ihn dennoch nicht verhindern. Darunter leidet Nina bis heute. Alles hat sie darangesetzt, diese Erinnerungen zu vergessen, aber nichts hat ihr wirklich geholfen. Inzwischen ist Nina erwachsen. Von ihrem Beruf als Steuerberaterin kann sie halbwegs leben, obgleich ihr nichtsnutziger Bruder Leo sie häufig anpumpt. Aber es quälen sie immer wieder Visionen von meist schlimmen Ereignissen in der Zukunft, die sich dann auch einstellen. Nina ist mit den Nerven am Ende. Während andere Menschen ihre visionäre Veranlagung als große Begabung bewundern und alles daran setzen, diese Fähigkeit zu erwerben, will Nina sie einfach nur loswerden. Auf ihrer Suche nach Hilfe stößt Nina auf Max, der sich professionell mit diesem Phänomen beschäftigt. Nach anfänglicher Begeisterung kommen Nina jedoch erhebliche Zweifel, ob dieser Mann ihr wirklich helfen kann.
Neben Mina Tander in der weiblichen Hauptrolle spielen Stephan Kampwirth, Lucas Gregorowicz, Andrea Eckert, Peter Lerchbaumer u.a.

Die Frankfurter U5-Filmproduktion dreht den temporeichen Fernsehfilm "Rindvieh à la Carte" seit dem 27. Juli in Otterberg, Rheinland-Pfalz.

Ein bekannter Sternekoch und eine gestandene Landfrau prallen buchstäblich aufeinander - zwei Welten, wie sie verschiedener nicht sein können. Und doch nimmt dieses Zweckbündnis Entwicklungen an, die niemand vorausahnen konnte. Die Hauptrollen spielen Bernhard Schir ("Ich trag dich bis ans Ende der Welt") und Muriel Baumeister ("Seine Mutter und ich"). In weiteren Rollen sind Roman Knizka und Clelia Sarto zu sehen. Die Dreharbeiten dauern voraussichtlich bis Ende August.
Die U5 Filmproduktion produziert den Film im Auftrag der ARD Degeto, Regie führt Marcus Ulbrich.

(Bild: Dreharbeiten zu "Alles was recht ist", © N2L - Marketing & Public Relations)







Playoff_Dreh.jpgHochrangige israelische Delegation am Set von "Playoff"


Die Wiesbadener Rhein-Main-Hallen sind zu einer Basketballhalle umgebaut, die Spieler tragen 80er-Jahre-Look, Hollywoodstar Danny Huston ("The Aviator", "Robin Hood") gibt ihnen Anweisungen auf Englisch - Halbzeit für die Dreharbeiten der von HessenInvestFilm mit 1 Mio Euro geförderten deutsch-französisch-israelischen Ko-Produktion "Playoff" über den legendären israelischen Basketballtrainer Ralph Klein, der im Film Max Stoller heißt.

Aus diesem Anlass erhielt das Filmteam um den international renommierten Regisseur Eran Riklis ("Die syrische Braut", "Lemon Tree"), Kameramann Rainer Klausmann ("Soul Kitchen", "Der Baader Meinhof Komplex") und Darsteller Danny Huston, Max Riemelt und Hanns Zischler hochrangigen Besuch aus Israel: Ralph Kleins Witwe Roth Klein und Tochter Rinat Maron, die Drehbuchautoren Gidon Maron und David Akerman, die Co-Produzenten Michael Sharfshtein (Topia Communications), Moshe Edery und Leon Edery (United King) sowie Mitglieder des legendären "Maccabi-Tel Aviv All Star Teams", das von Ralph Klein trainiert wurde. Von deutscher Seite wurde die Delegation begleitet vom Co-Produzenten Jens Meurer (Egoli Tossell Film), Ministerialdirigent Günter Schmitteckert vom Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst, dem Wiesbadener Stadtrat Rudolf Janke und HessenInvestFilm-Förderreferentin Dr. Ursula Vossen. "Wir sind froh und stolz, dass das Projekt nach Hessen gekommen ist", sagte Günter Schmitteckert. Produzent Jens Meurer bedankte sich für die große Unterstützung des Landes Hessen, der Film Commission Hessen und der Städte Frankfurt und Wiesbaden bei den historischen Dreharbeiten, die noch bis Mitte August in der Rhein-Main-Region andauern. Amira Casar, Mark Waschke, Irm Hermann und Smadar Wolfman komplettieren die hochkarätige internationale Besetzung des Films.

(Bild: Am Basketball-Set von "Playoff": Dr. Ursula Vossen, Jens Meurer, Danny Huston, Rainer Klausmann und Eran Riklis (v.l.n.r.), © 2010 Egoli Tossell Film/ Fidélité Films/ Topia Communications/ Wild Bunch/ Foto Stephanie Kulbach)




loneliest_planet.jpgDrehbeginn für "The Loneliest Planet" in Georgien


Am 26. Juli haben in Georgien die Dreharbeiten zu dem von HessenInvestFilm geförderten Drama "The Loneliest Planet" begonnen.

Weltstar Gael García Bernal ("Amores Perros", "Die Reise des jungen Che") und die israelische Film- und Theaterschauspielerin Hani Furstenberg ("Yossi & Jagger", "Campfire") sind in den Hauptrollen der dramatischen Liebesgeschichte um ein junges Paar von Rucksacktouristen zu sehen, die zusammen mit einem Bergführer in die einsame Wildnis des Kaukasus aufbrechen. Dort wird ihre Beziehung auf eine harte Probe gestellt, härter als sie es sich je hätten vorstellen können. Die Regie liegt in den Händen der in St. Petersburg geborenen New Yorker Filmemacherin Julia Loktev ("Day Night Day Night"). Als Produzenten zeichnen Helge Albers von der Flying Moon Filmproduktion zusammen mit Jay van Hoy und Lars Knudsen von Parts and Labor, New York verantwortlich.

(Bild: Hani Furstenberg, Gael García Bernal, © Flying Moon Filmproduktion GmbH / Long Happy Life LLC, Foto: Anja Epkes)